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Tag 5: Ein Hauch Spirituelles – der Sonnenaufgang über Angkor Wat

 TouristenfotoeffektSchon um 5 Uhr morgens, wenn in Deutschland die Menschen zu Bett gehen, schellte der Wecker, um das spirituelle Schauspiel des Sonnenaufgangs über der Tempelanlage Ankor Wat miterleben zu können. Mit dem Bus ging es ein paar Minuten lang durch das noch dunkle Siem Reap. Am Eingang des riesigen Geländes musste, wie in Kambodscha üblich zu sein scheint, ein Passfoto gemacht werden, welches auf den Besucherausweis gedruckt wurde. Anschließend ging es mit dem Bus ein Stück weiter bis vor das Portal der Tempelanlage. In der Dämmerung ließen sich die Umrisse des imposanten Portals erahnen, davor ein gut 200 m langer Weg entlang des 170 – 190m breiten Wassergrabens, der die Tempelanlage in den letzten 1000 Jahren vor dem Überwuchern des sich ausbreitenden Urwaldes bewahrt hat. Noch viel imposanter erschien die diffuse Silhouette der 5 Türme des Tempels in der Morgendämmerung, die in ihrer Gestalt den Blüten der Lotusblume nachempfunden wurden und in einem so genannten Quincunx-Muster (Qunicunx = Anordnung der Zahl fünf wie bei einem Würfel) angeordnet sind. Der mittelere Turm ist mit 65 m der größte. Vom Portal der Tempelanlage zum Tempel lagen locker weitere 500 m, beides durch einen gut 8 m breiten Weg miteinander verbunden. Links und rechts daneben lagen bis zur Außenmauer des Geländes weite Wiesenflächen mit einzelnen Statue und Ruinen. Kurz vor dem Tempel befanden sich links und rechts des Weges zwei Wasserstellen, an denen sich bereits zahlreiche Frühaufsteher versammelt hatten, um dem beinahe spirituellen Erlebnis des Sonnenaufganges über der Tempelanlage Angkor Wat beizuwohnen. Worte können nicht wiedergeben, wie atemberaubend dieses Schauspiel war. Sicher – der Sonnenaufgang an sich glich vielen anderen zuvor, die ich betrachtet habe – erst die rote Scheibe wie sie immer greller und weißer zu dem bekannten Feuerball wird, der uns tagsüber mit Licht und Wärme versorgt. Die Silhouette der buddhistischen Tempelanlage im Morgennebel gab dem ganzen jedoch den spirituellen Hauch, der Ort und Zeit sowie die Sorgen der Welt für einen Augenblick verschwinden lässt.

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Nun ja – kurz darauf ging es zum Hotel zum Frühstück und zum Weiterschlafen.

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