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Tag 2: Der erste Tag in Bangkok

Nachdem wir die Sachen ins Zimmer gestellt haben, ging es mit zusammen mit Alex zunächst ins nahegelegene ChinaTown, wo uns neben dem chaotischen Straßenverkehr die zahlreichen Straßenküchen ins Auge vielen. Auf kleinen Wägelchen ist auf engstem Raum Herd, Zutaten oder verkaufsbereite Speisen untergebracht. Die Auswahl ist von Küche zu Küche verschieden, sie reicht von Frühlingsrollen über Früchte bis hin zu eiweißhaltigen Insekten. Diese reichhaltige Auswahl zu (für uns) unverschämt günstigen Preisen (ca. 41 Baht = 1 €) führt dazu, dass in Thailand kaum einer selbst kocht, sondern alle Mahlzeiten stets in eine der zahlreichen „Straßenküchen“ oder im Imbiss/Restaurant verzehrt werden. Es wäre sogar teurer sie selber zu kochen.

Strassenkueche Bangkok

Wir erwählten eine Küche in einer ruhigeren Nebenstraße, die im dahinterliegenden Haus auch Tische und Stühle bereithielt. Die erste Mahlzeiten war ok, aber nicht bahnbrechend. Und ein Witz im Vergleich dazu, was noch folgen sollte… Wie dem auch sei, gestärkt, aber dennoch müde vom Flug kehrten wir erst mal ins Hotel zurück, um uns für ein bis zwei Stunden aufs Ohr zu hauen (Basti) vs. frisch zu machen (Maggi).

Jetzt waren wir halbwegs erholt und noch halbwegs gesättigt, sodass der zweite Schritt ins China-Town von Bangkok noch intensiver genossen werden konnte. Unterdessen ist es dunkel geworden  – 18 Uhr, während in Deutschland gerade viele ihre Mittagspause genießen. Unsere Gruppe ist auch größer geworden. P’Aey (Aeyra) – Alex Freundin – konnte uns als einheimische Thailänderin eine kleine Stadtführung geben, Insidertipps geben sowie die regionalen Geflogenheiten erläutern!

So fuhren wir nach der kurzen Besichtigung eines chinesischen Tempels auf dem Fluss mit der Bootsfähre zu einem kulinarischen Geheimtipp. Diese Flussschifffahrt (endlich konnte ich dieses Wort mal in einem Text gebrauchen!) war jedoch mehr als abenteuerlich. Nach dem Motto „Time is Money“ wird im hohen Tempo der Steg angefahren und im letzter Sekunde abgebremst, woraufhin ein Bootsjunge vom Boot springt in die Fähre notdürftig fest taut, für mehr reicht die Zeit nicht. Nach Fahrgastwechselzeiten von wenigen Sekunden wird das Tau auch schon wieder losgemacht und die Fähre braust mit Vollgas auf dem Fluss – voll mit Wasserpflanzen, die durch Zerteilung durch die Boote wie weggeworfene Gemüsereste in großen Mengen auf dem Wasser rumdümpelt –  davon zum nächsten  Steg.

Nach einigen Stationen im Norden der Stadt stiegen wir aus – der plötzlich einsetzende Monsunregen brachte dutzende Liter Wasser auf die Erde. Zum Glück lag das Restaurant in unmittelbarer Nähe zum Steg. Das Essen war erste Sahne und erheblich besser als das Mittag in der Straßenküche! Eine super Wahl J !

    

Schließlich fuhren wir eine Station mit der Fähre wieder flussabwärts, um zum Kaiserpalast zu gelangen. Dieser war für Besichtigungen leider schon geschlossen, so konnte man seine goldene Pracht nur von außerhalb bewundern. Etwas ruhiger als ein TukTuk oder das Flusstaxi ging es mit einem normalen Taxi nach Hause. Unserer einheimischen Begleitung war es sicher zu verdanken, dass wir normal mit Taxameter gefahren sind. Der Startpreis betrug gerade einmal 35 Baht (Unter einem Euro). Am Ende standen daher nur 55 Baht auf der Uhr – günstiger als eine Fahrkarte in Deutschland mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Diese Erkenntnis sollte uns einen Tag später noch als nützlich erweisen!

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Nachtleben in Bangkok

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2 Kommentare zu “Tag 2: Der erste Tag in Bangkok

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