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Tag 18: Zitadelle Hoian und Nachtzug nach Hanoi

Viel spannendes gab es im Gegenzug zum Vortag nicht zu erleben. Wir nutzen die Zeit zwischen Auschecken und Abfahrt nach Halongbai mit einem ausgiebigen Spaziergang zur Zitadelle (Maggi und ich ohne Gruppe). 100.000 Dong Eintritt (4€) waren uns dann aber doch zu viel (lächerlich mit australischen Maßstäben), um die verbotene Stadt innen drin in der kurzen Zeit, die wir noch hatten zu besichtigen, daher entschlossen wir uns – oder viel mehr ich bestimmte J, dass wir die Zitadelle umrunden würden. Dies entpuppte sich schnell als öde und langatmig. Maggi wollte mit dem Taxi zurück, aber alle wollten Wucherpreise. So auch ein Droschkenkutcher, der uns immer wieder 1$ / 1Stunde anbot. Als wir dann einwilligen wollten, wollte er auf einmal 20$ haben – Begründung: Spricht er uns an – 1$, sprechen wir ihn an – 20$. Als wir empört ablehnten, bot er plötzlich 10 und dann 5 Dollar an (1$ = 20.000 Dong). Doch damit hatte er es sich entgültig verscherzt. Ich weiß nicht, ob auf derartige Verhandlungsmissgeschicke tatsächlich Leute eingehen oder ob er Anfänger war. Schließlich bekam Maggi dann doch noch ihr Taxi, obwohl wir schon fast die gesamte Strecke zu Fuß zurückgelegt hatten für die letzten paar Hundert Meter und wir konnten mit der Gruppe den Trip zum Bahnhof fortsetzen.

Festung Portal Festung Festung Portal Festung

Dort zeigte sich einmal mehr, dass Tierschutz nicht viel zählt. Es gabe ein Aquarium, deren Artenvielfalt und Pflanzenreichtum ganze Biologiebände füllen könnten. Es gab zwei Fische – nichts weiter, nicht einmal Sand. Ein Becken aus Glas, Wasser und die zwei Piranhartigen Geschöpfe, die so ausgehungert schienen, dass sie nach alles schnappten, was man so hin hielt. Hielt man die Hand 10 cm über dem Aquarium sprachen sie sofort aus dem Wasser und schnappten zu. Wenn man die Hand nicht rechtzeitig weg zog, konnte schon eine leicht blutende Schnittwunde zurückbleiben. Unser Führer Ken hatte trotzdem Spaß.

Der restliche Trip im Nachtzug verlief reibungslos und dauerte bis zum nächsten Morgen, 5 Uhr. Unterwegs konnte man auf den Reisfeldern Gräber beobachten. Eine Maßnahme der Regierung, da zuvor die Verstorbenen von ihren Angehörigen einfach auf die Reisfelder gebart wurden – wie uns unser Reiseführer erklärte.

 

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