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Tag 15: Hội An – Von Büffelreiten über Schneider bis zur Radtour

Historische Altstadt im Unesco-WeltkulturerbeWieder früh am Morgen erreichten wir den Bahnhof von Da Nang. Da Nang ist eine wichtige Industriestadt mit vielen namenhaften ansässigen Unternehmen. Doch Da Nang war nicht unser eigentliches Ziel, sondern das etwa 40 Autominuten von Da Nang entfernte Hoi An. Hoi An ist das genaue Gegenteil von Da Nang.  Es ist eher klein, beschaulich und hat einen gut erhaltenen Altstadtkern, der 1999 zum Unesco Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Nach einem kurzen inoffiziellen Rundgang (denn Führungen sind nur einheimischen Menschen mit Lizenz gestattet und keinen thailändischen Guides, sonst drohen hohe Geldstrafen) entließ uns Ken (unser Guide) in eine hiesige Schneiderei, wo man sich Anzüge und Kleider schneidern lassen konnte. Nach einer kleinen Mittagspause brauchte ich ein wenig Zeit, da ich noch immer Nachwehen von den Wasserrutschen auf Vinpearl zu verarbeiten hatte. Ausgeschlafen war ich dann fit für die Fahrradtour durch die Reisfelder. An einer Zwischenstation konnte man bei  einem Gemüsebauern mit Reishut und zwei Gießkannen, die links und rechts an einer Stange befestigt waren, die man wiederum auf den Schultern und dem Nacken trug die Gemüsebeete begießen. Highlight war jedoch der Ritt auf einem Büffel. Ein Reisbauer saß – teilweise stand er auch – mit auf dem Büffel und „steuerte“ ihn ein paar Meter durchs Reisfeld. Länger als 2 Minuten dauerte der Ritt nicht, es war aber trotzdem eine amüsante Erfahrung, zumal der Bauer humorvoll fernöstliche Kampflaute von sich, als säße man bei Dschingis Khan persönlich auf dem Büffel. Die Fahrradtour ging in eine Bootsfahrt über,  da wir eine gute Stunde vom Umland über den Fluss „Sông Thu Bồn“ zurück ins Stadtzentrum gefahren wurden. Dort gab es eine nicht ganz so amüsante Begegnung mit einer fliegenden Bananenhändlerin. Erst bot sie ihren Reishut und ihren Doppeltragekorb an, um Fotos zu machen, danach war man jedoch moralisch gezwungen, ihr überteuert Obst zu kaufen.  Wir kauften 4 Bananen und 2 Litschis und gaben 20.000 Dong statt der geforderten 50.000. Entweder das oder gar nichts! Widerwillig und unfreundlich nahm sie das Geld entgegen. Tja, uns kann man eben nicht verarschen! Maximal ein ganz kleines bisschen, denn wir wollten ja eigentlich kein Obst haben.

Fahrradtour Betrügeruschi Maggi hat Spaß Basti auch

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