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Tag 6: Nachtmarkt Siem Reap und Überfahrt nach Phnom Penh

Pub Street Siem ReapDer Nachtmarkt war nicht sooo der Wahnsinn. Überall nervige TukTuk-Fahrer, Schlangen- Insekten- und Krabbenstände und lauter Läden mit überlauter Musik, mitten in der Pub-Street. So gingen Maggi und ich auf den Marktplatz zu den Marktbuden, wo ich eine dieser typischen Hosen mit tief hängendem Schritt (unterm Knie) kaufte. Wie auf solchen Märkten üblich, wurde der Preis von 10 Dollar auf 5 Dollar runtergehandelt, auch wenn die Verkäuferin damit nicht so glücklich schien. Wir waren zufrieden, etwas in meiner (unserer) Größe gefunden zu haben – das meiste war auf mickrig-kleine, asiatische Konfektionsgrößen zugeschnitten. Da Maggi sich unbedingt die Füße massieren lassen wollte, suchten wir nach dem Marktbesuch einen der zahlreichen Massagesalons auf. Für 2 Dollar nahm ich 15 Minuten Fußmassage und 15 Minuten Nacken, während Maggi sich 30 Minuten lang nur die Füße massieren ließ. Während Maggi das Massieren voll und ganz genoss, hatte ich so meine Zweifel, dass die Masseure auch fachliche Eignung für dieses Gewerbe besaßen. Für mich waren Massagen nie sonderlich wirksam, Angst ums Überleben hatte ich bis dato jedoch noch nie 😉 Der Masseur schien es geradezu zu genießen, so lange an den Zehen oder an den Armen zu ziehen bis der Knacks kam. Ob man nun unbedingt mit voller Gewalt so sehr mit dem Finger in den Spann drücken muss, ist mir auch rätselhaft. Nun ja, nach 30 Minuten Anspannung, konnte ich mich dann endlich wieder entspannen – das schien also das Entspannende an Massagen zu sein! J Zu meiner Überraschung hatte ich am nächsten Tag keine Schmerzen.

Unser Bus in die HauptstadtDas wäre auch äußerst unvorteilhaft gewesen, da wir mit einem Fernbus nach Phnom Penh übersiedelten. Und die Strecke entsprach alles andere als den heimischen Gegebenheiten. Schlagloch auf Schlagloch folgte. Auf einem Streckenabschnitt glich die Straße einem Wellblech. Ziemlich schwach für eine Straße, die direkt in die Hauptstadt führt. Andere Straßen waren längst nicht so beschädigt. Gewürzt wurde das Ganze durch akrobatische Fahrmanöver des Busfahrers und von anderen Verkehrsteilnehmern. Dafür konnten viele interessante Dinge am Straßenrand beobachtet werden: Jede Menge Straßenverkäufer, die mal häufiger, mal seltener oft anzutreffen waren. Sie verkauften Speisen, Getränke oder Blumen (die wie hier die Duftbäume an den Rückspiegel gehangen werden). Ab und an zeigten sich bizarre Bestückungen von Kraftfahrzeugen. Eine ganze Familie auf einem Moped, völlig überladene LKW, Kleinbusse, in denen die doppelte Fahrgastzahl als Sitze anzutreffen waren, Ladungssicherungsmaßnahmen, die durch das bloße Festhalten eines auf dem Dach mitfahrenden Passagiers sichergestellt wurden, traktorähnliche Vehikel, die zehn Meter lange Metallstangen transportierten – für europäische Augen ist der Verkehr allemal eine Reise wert. 

Staubige Straßen exotische Kost Schlange am Spieß

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Busbahnhof Siem Reap

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